Nach dem allgemeinen Ausblick auf Ubuntu 9.10 stellt sich die Frage nach spezifischen Problemen des Systems im Umgang mit der diesem Blog zu Grunde liegenden Hardware, dem Acer Aspire One 531. Ausschlag gebend für den Umgang mit der Hardware ist der Linux Kernel und der liegt natürlich in Ubuntu 9.10 in einer neueren Version vor als in Ubuntu 9.04 und seinen System-Aktualisierungen. Allerdings kann sich bis zum endgültigen Erscheinen der neuen Version von Ubuntu auch in den folgend geschilderten Punkten noch etwas ändern.
Im Grossen und Ganzen leidet der Aspire One unter Ubuntu 9.10 unter fast den gleichen Problemen wie unter Ubuntu 9.04. Das sind, im Vergleich zu den frühen Netbooks, sehr wenige und durchweg nicht lebenswichtige Punkte, für die der Begriff Probleme fast schon zu dramatisch erscheint.
Wireless
Hier gibt es sogar eine Verbesserung zu vermelden, die bereits im vorherigen Artikel erwähnt wurde. Versagte der standardmässig mitgelieferte Gnome-Netzwerk-Manager unter Ubuntu 9.04 auf der Hardware des AO531 noch seinen Dienst, so muss unter Ubuntu 9.10 nicht mehr auf den alternativen Netzwerk-Manager wicd ausgewichen werden.
Nach wie vor bleibt aber die im AO531 eingebaute Kontrollleuchte für den Wireless-Betrieb dunkel, auch reagiert Ubuntu nicht auf den darunter liegenden Schieberegler zum Ein- und Ausschalten der Netzwerkkarte. Das ist insofern befremdlich, als dass für Bluetooth sowohl die Leuchte als auch der Schieberegler anstandslos funktionieren; auf dem aktuellen Ubuntu wie auch der zukünftigen Version.
SD Expansion
Ein Relikt aus den Zeiten des ersten Aspire One mit einer mageren SSD als Massenspeicher ist der zweite Kartenschacht, der mit SD Expansion beschriftet ist. Während der erste Kartenschacht, der eine Vielzahl unterschiedlicher Formate aufnehmen kann, vom System anstandslos erkannt wird, so funktioniert das beim zweiten Kartenschacht nur dann, wenn bereits beim Systemstart eine Karte eingelegt ist. Zumindest auf Systemebene können dann beide Kartenlaufwerke gleichzeitig verwendet werden. Dies gilt wiederum für beide Ubuntu-Versionen.
Mikrophon
Unter Ubuntu 9.04 konnte dem eingebauten Mikrophon nur dann eine Reaktion entlockt werden, wenn die Empfindlichkeit über die Systemeinstellungen bis zu Anschlag aufgedreht wurde. Ubuntu 9.10 erkennt im neuen Audio-Systemdialog plötzlich zwei Mikrophone, aber keine der beiden Einstellungen reagiert auf das interne Mikro des Aspire One 531. Hier ist also eine Verschlechterung fest zu stellen, obwohl Leser berichten, dass aktuellere ALSA-Treiber (Advanced Linux Sound Architecture) das Problem schon unter Ubuntu 9.04 beheben konnten. Haben diese aktuellen Treiber noch nicht den Weg in das neue System gefunden?
Trackpad
Laut Herstellerangaben und grossem Aufkleber auf dem Trackpad im Lieferzustand soll dieses fähig sein, auf Eingabegesten mit mehreren Fingern zu reagieren. Die bekannteste Eingabemethode dürfte hier das Scrollen mit zwei Fingern sein. Ubuntu 9.10 bietet in den Einstellungen für das Trackpad neu die Wahl zwischen dem herkömmlichen Scrollen auf einem reservierten Bereich des Trackpads und dem Scrollen mit zwei Fingern. Leider funktioniert Letzeres dann doch nicht auf dem AO531. Nicht so schlimm, denn das Trackpad ist sowieso zu klein, um gleich zwei Fingern mit europäischen Ausmassen Platz für Gesten bieten zu können...
Fazit
Unterm Strich hat sich bei den AO531-spezifischen Aspekten wenig getan. Aber es handelt sich hier um Dinge, die für das Funktionieren des Netbooks nicht Ausschlag gebend sind. Betrachtet man all die anderen Komponenten, die ohne weitere Anpassung funktionieren, so ist Ubuntu dem betagten Windows XP ohne Hersteller spezifische Software um Lichtjahre voraus.
Ärgerlich ist natürlich die Sache mit dem internen Mikrophon. Zwar funktioniert ein Anruf bei Skype problemlos mit einem entsprechenden Headset, aber für zwischendurch wäre die Möglichkeit durchaus wünschenswert, auf das interne Mikro zurück greifen zu können.
Aufruf an die Leser
Sollten Sie, lieber Blog-Leser, für den einen oder anderen oben beschriebenen Punkt bereits eine Lösung auf dem Aspire One 531 parat haben, dann können Sie das hier veröffentlichen. Beschreiben Sie Ihre Lösung in einem Kommentar zu diesem Beitrag. Nennen Sie bitte für Rückfragen Ihren Namen und Ihre Mailadresse. Der Kommentar wird dann nicht veröffentlicht, sondern wie eine private Mail behandelt. Selbstverständlich werden Sie als Quelle genannt, sollte sich daraus ein entsprechender Beitrag ergeben.
Sonntag, 6. September 2009
Samstag, 5. September 2009
Ausblick auf Ubuntu 9.10
Am 29. Oktober wird die neue Version von Ubuntu mit der Versionsnummer 9.10 veröffentlicht. Schon jetzt gibt es sogenannte Alpha-Versionen zum Testen, die aktuellste ist Alpha 5 von Anfang September. Bis zum endgültigen Erscheinen der Systemaktualisierung wird es noch eine Alpha- und eine Beta-Version geben.
Wer einen ersten Blick riskieren möchte, kann sich die aktuelle Alpha-Version hier herunterladen. Das heruntergeladene Disk-Image kann man bequem mit dem USB-Startmedien-Ersteller aus dem Menü Systemverwaltung auf einen USB-Stick installieren. Eine Installation über das aktuelle Ubuntu-System empfiehlt sich dagegen erst, wenn die endgültige Fassung erschienen ist.
Ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Ubuntu wird dem Nutzer der neuen Version nicht abverlangt. Die äusserlich sichtbaren Änderungen sind behutsam. Im Inneren des Systems hat sich dagegen mehr getan; Stichworte wie Ext4, HAL und Grub mögen aber nur Fachleute interessieren. Für den Nutzer ist das Funktionieren des Systems wichtig.
Es wurde weiter am optischen Erscheinungsbild gefeilt. Zwischen dem Einloggen und dem Aufbau des Desktops muss der Ubuntu-Nutzer nicht mehr auf ein schwarzes Loch starren, sondern wird mit einem animierten Bildschirm unterhalten. Die Standard-Ordner im Benutzerverzeichnis sind nun mit kleinen Labels gekennzeichnet, die auf deren gedachten Inhalt hinweisen.

Manche Programme erhalten neue Icons und verbesserte Funktionen. So wartet der Rechner-Hausmeister in Ubuntu 9.10 mit einer mehrspaltigen Ansicht auf, in dem sich das Entfernen und das Zurückstellen von überflüssigen Komponenten
noch besser erledigen lässt. Der Netzwerk-Manager funktioniert jetzt auch auf Systemen, die unter Ubuntu 9.04 noch auf wicd zurückgreifen mussten. Dabei muss das Funknetzwerk zu Anfang aktiviert werden und schon klappt die Verbindung.
Es gibt auch neue Programme in Ubuntu 9.10. Empathy ersetzt den bisherigen Instant-Messenger Pidgin. Der Online-Dienst Ubuntu One wird standardmässig in das System integriert. Nützlich ist die neue Laufwerksverwaltung, die nicht nur genaue Informationen über die vorhandenen Laufwerke gibt, sondern auch Prüfroutinen und Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung stellt.

Der neue Software Store von Ubuntu ist noch nicht in der Alpha-Version vorhanden, wird aber bis zum Erscheinen der Version 9.10 verfügbar sein. Der Name scheint etwas unglücklich gewählt, denn hierbei handelt es sich nicht um einen Kaufdienst für Programme. Vielmehr soll der Software Store alle bisher im System verteilten Mechanismen zum Aufspielen und Verwalten der Programme vereinen: Hinzufügen/Entfernen, Aktualisierungsverwaltung, Synaptic-Paketverwaltung, Rechner-Hausmeister und Software-Quellen. All diese Einzelprogramme werden zumindest in der Version 9.10 erhalten bleiben. Eine Zusammenführung in einem einzigen Programm macht allerdings Sinn. Und ja: Programme aus den Ubuntu Software-Quellen bleiben kostenlos.
Wer einen ersten Blick riskieren möchte, kann sich die aktuelle Alpha-Version hier herunterladen. Das heruntergeladene Disk-Image kann man bequem mit dem USB-Startmedien-Ersteller aus dem Menü Systemverwaltung auf einen USB-Stick installieren. Eine Installation über das aktuelle Ubuntu-System empfiehlt sich dagegen erst, wenn die endgültige Fassung erschienen ist.
Ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Ubuntu wird dem Nutzer der neuen Version nicht abverlangt. Die äusserlich sichtbaren Änderungen sind behutsam. Im Inneren des Systems hat sich dagegen mehr getan; Stichworte wie Ext4, HAL und Grub mögen aber nur Fachleute interessieren. Für den Nutzer ist das Funktionieren des Systems wichtig.
Es wurde weiter am optischen Erscheinungsbild gefeilt. Zwischen dem Einloggen und dem Aufbau des Desktops muss der Ubuntu-Nutzer nicht mehr auf ein schwarzes Loch starren, sondern wird mit einem animierten Bildschirm unterhalten. Die Standard-Ordner im Benutzerverzeichnis sind nun mit kleinen Labels gekennzeichnet, die auf deren gedachten Inhalt hinweisen.

Manche Programme erhalten neue Icons und verbesserte Funktionen. So wartet der Rechner-Hausmeister in Ubuntu 9.10 mit einer mehrspaltigen Ansicht auf, in dem sich das Entfernen und das Zurückstellen von überflüssigen Komponenten
noch besser erledigen lässt. Der Netzwerk-Manager funktioniert jetzt auch auf Systemen, die unter Ubuntu 9.04 noch auf wicd zurückgreifen mussten. Dabei muss das Funknetzwerk zu Anfang aktiviert werden und schon klappt die Verbindung.Es gibt auch neue Programme in Ubuntu 9.10. Empathy ersetzt den bisherigen Instant-Messenger Pidgin. Der Online-Dienst Ubuntu One wird standardmässig in das System integriert. Nützlich ist die neue Laufwerksverwaltung, die nicht nur genaue Informationen über die vorhandenen Laufwerke gibt, sondern auch Prüfroutinen und Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung stellt.

Der neue Software Store von Ubuntu ist noch nicht in der Alpha-Version vorhanden, wird aber bis zum Erscheinen der Version 9.10 verfügbar sein. Der Name scheint etwas unglücklich gewählt, denn hierbei handelt es sich nicht um einen Kaufdienst für Programme. Vielmehr soll der Software Store alle bisher im System verteilten Mechanismen zum Aufspielen und Verwalten der Programme vereinen: Hinzufügen/Entfernen, Aktualisierungsverwaltung, Synaptic-Paketverwaltung, Rechner-Hausmeister und Software-Quellen. All diese Einzelprogramme werden zumindest in der Version 9.10 erhalten bleiben. Eine Zusammenführung in einem einzigen Programm macht allerdings Sinn. Und ja: Programme aus den Ubuntu Software-Quellen bleiben kostenlos.
Donnerstag, 3. September 2009
Professionelle Screenshots
Für das gelegentliche Erstellen eines Bildschirmfotos (screenshot) reicht das in der Standardinstallation von Ubuntu mitgelieferte Programm zweifelsohne aus. Ein Druck auf die Taste PrtSc erstellt ein Foto des gesamten Bildschirms, in Kombination mit der Taste Alt wird lediglich das aktive Fenster aufgenommen.
Wer häufiger Screenshots erstellt und nach bearbeitet, wird sich über die professionellen Möglichkeiten von Shutter freuen. Schon beim Erstellen des Bildschirmfotos hilft eine Vergrösserungsfunktion zum genauen Positionieren und eine Liste aller offenen Fenster macht die Auswahl leicht. Seine Stärken spielt das Programm mit der eingebauten Nachbearbeitung des Bildes aus. Zuschneiden, Grösse ändern, Linien zeichnen - alles ist vorhanden. Pfeile und automatische Nummerierungen helfen, schnell ausgereifte Präsentationsunterlagen zu erstellen. Eine weitere Besonderheit von Shutter ist die Möglichkeit, ganze Webseiten aufzunehmen, auch wenn davon nur ein Teil auf den Bildschirm passt.
Installieren lässt sich das Programm am Einfachsten über Ubuntu Tweak. Fügen Sie zuerst das Repository von Shutter über Anwendungen > Software-Quellen in Ubutu Tweak hinzu, dann können Sie das Programm in der aktuellen Version installieren.
Wer häufiger Screenshots erstellt und nach bearbeitet, wird sich über die professionellen Möglichkeiten von Shutter freuen. Schon beim Erstellen des Bildschirmfotos hilft eine Vergrösserungsfunktion zum genauen Positionieren und eine Liste aller offenen Fenster macht die Auswahl leicht. Seine Stärken spielt das Programm mit der eingebauten Nachbearbeitung des Bildes aus. Zuschneiden, Grösse ändern, Linien zeichnen - alles ist vorhanden. Pfeile und automatische Nummerierungen helfen, schnell ausgereifte Präsentationsunterlagen zu erstellen. Eine weitere Besonderheit von Shutter ist die Möglichkeit, ganze Webseiten aufzunehmen, auch wenn davon nur ein Teil auf den Bildschirm passt.Installieren lässt sich das Programm am Einfachsten über Ubuntu Tweak. Fügen Sie zuerst das Repository von Shutter über Anwendungen > Software-Quellen in Ubutu Tweak hinzu, dann können Sie das Programm in der aktuellen Version installieren.
Mittwoch, 2. September 2009
Rechtemanagement

Linux zeichnet sich als Mehrbenutzersystem durch ein ausgefeiltes Rechtemanagement aus, das bestimmt, wer was mit welcher Datei tun darf. Als einziger Benutzer unter Ubuntu muss man sich nicht eingehend mit der Vergabe von Rechten befassen. Es gibt Dateien, die darf man bearbeiten und andere, die nur dem Superuser zugänglich sind.
Mitunter lohnt sich aber ein Blick auf die Berechtigungen einer Datei oder eines Ordners, z.B. wenn man auf ein externes Medium oder importierte Daten zugreifen möchte. Im Dateimanager klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Datei und rufen die Eigenschaften auf. Das Informationsfenster hat einen Reiter Zugriffsrechte, über den die relevanten Informationen preisgegeben werden. Sind Sie Eigentümer der Datei, dürfen Sie die Rechte über die Pulldown-Menüs anpassen.

Auch das Terminal gibt Auskunft über die Rechte einer Datei, sogar noch ausführlicher. Wenn Sie sich ein Dateiverzeichnis mit ls -l anzeigen lassen, steht am Anfang jeder Zeile ein zehnstelliger Code, der Auskunft über die Rechte gibt. Dabei ist die erste Stelle bei einer herkömmlichen Datei immer ein Minuszeichen, danach folgen drei Gruppen (Eigentümer, Gruppe, Andere) mit je drei Zeichen (Lesen, Schreiben, Ausführen), die dann ausgefüllt sind, wenn die entsprechende Berechtigung besteht. Sie können hier also, im Gegensatz zum Dateimanager, die Rechte zur Ausführung einzeln vergeben.

Aber wie passt man die Rechte über das Terminal an? Dazu gibt es den Befehl chmod. Mit einem dreistelligen Code werden dort die Rechte angepasst, z.B.
chmod 644 pidgin.desktop
würde die gleichen Rechte erzeugen, wie im ersten Bild dargestellt. Bei einem Ordner kann man zusätzlich die Rechteänderung auf alle darin enthaltenen Elemente vererben, indem man vor die Zahl die Option -R eingibt (rekursiv).
Falls Sie sich die Rechte einer nicht zugänglichen Datei auf diese Weise aneignen möchten, müssen Sie sich zur Anwendung des Befehls zum Root machen, indem Sie den Befehl sudo an den Anfang der Befehlszeile setzen.
Damit Sie nicht allzu lange über die passende Zahlenkombination grübeln müssen, finden Sie auf diesem Blog einen CHMOD-Kalkulator - am unteren Ende der rechten Seitenleiste. Sie können dort die passenden Häkchen setzen und erhalten umgehend den dreistelligen Zahlencode für das Terminal. Umgekehrt funktioniert die Sache übrigens auch. Wenn Sie ein wenig mit den Häkchen spielen, kommen Sie auch leicht dahinter, wie der Code aufgebaut ist.
Aus Platzgründen wurden die englischen Bezeichnungen verwendet:
owner - Eigentümer
group - Gruppe
other - Andere
read - Lesen
write - Schreiben
exec. - Ausführen
Dienstag, 1. September 2009
Das Terminal
Praktisch jede Linux-Distribution verfügt über ein Programm namens Terminal. Darin werden textbasierte Befehle an das System eingetippt. Oftmals wird dieses antiquiert anmutende Vorgehen als Argument gegen Linux ins Feld geführt - man kann jedoch eine moderne Linux-Distribution auch ganz ohne Terminal verwenden. Wer weiss schon, dass selbst Mac OS X über ein Terminal verfügt und welcher Apple-Anwender verliert sich schon darin?
Dennoch schwören fortgeschrittene Linux-Anwender auf das Terminal, denn darin lassen sich viele systemnahe Aufgaben schnell erledigen, selbst wenn es dazu kein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche geben sollte. Andererseits kann fast jedes Programm mit grafischer Oberfläche auch vom textbasierten Terminal aus bedient werden.
Es gibt zahlreiche Anleitungen zum Terminal im Internet. Eine kompakte, deutschsprachige Übersicht der Terminal-Befehle ist Linux auf einem Blatt von C. Helmbold. Eigentlich ist der Titel falsch, denn Linux lässt sich auch ohne Terminal verwenden. Andererseits weist dieser Titel darauf hin, dass die meisten Terminal-Befehle in jeder Linux-Distribution gelten.
Auch das Terminal selbst bietet ein eingebautes Handbuch an, die man(ual) pages. Terminal-Befehle sind zumeist einfache Abkürzungen von englischen Begriffen, ergänzt von bestimmten Optionen. Wenn Sie z.B. wissen möchten, welche Optionen hinter dem Befehl zum Wechseln des Verzeichnisses cd (change directory) erwartet werden, rufen Sie die betreffende Handbuchseite wie folgt auf:
man cd
Nun können Sie, wenn Sie es wünschen, das Terminal selbst erkunden. Falls im weiteren Verlauf des Blogs der Griff zum Terminal notwendig werden sollte, werden die einzelnen Schritte darin genau beschrieben. Aber in diesem Blog werden auch weiterhin Lösungen bevorzugt, welche ohne den Einsatz des Terminals auskommen.
Dennoch schwören fortgeschrittene Linux-Anwender auf das Terminal, denn darin lassen sich viele systemnahe Aufgaben schnell erledigen, selbst wenn es dazu kein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche geben sollte. Andererseits kann fast jedes Programm mit grafischer Oberfläche auch vom textbasierten Terminal aus bedient werden.
Es gibt zahlreiche Anleitungen zum Terminal im Internet. Eine kompakte, deutschsprachige Übersicht der Terminal-Befehle ist Linux auf einem Blatt von C. Helmbold. Eigentlich ist der Titel falsch, denn Linux lässt sich auch ohne Terminal verwenden. Andererseits weist dieser Titel darauf hin, dass die meisten Terminal-Befehle in jeder Linux-Distribution gelten.
Auch das Terminal selbst bietet ein eingebautes Handbuch an, die man(ual) pages. Terminal-Befehle sind zumeist einfache Abkürzungen von englischen Begriffen, ergänzt von bestimmten Optionen. Wenn Sie z.B. wissen möchten, welche Optionen hinter dem Befehl zum Wechseln des Verzeichnisses cd (change directory) erwartet werden, rufen Sie die betreffende Handbuchseite wie folgt auf:
man cd
Nun können Sie, wenn Sie es wünschen, das Terminal selbst erkunden. Falls im weiteren Verlauf des Blogs der Griff zum Terminal notwendig werden sollte, werden die einzelnen Schritte darin genau beschrieben. Aber in diesem Blog werden auch weiterhin Lösungen bevorzugt, welche ohne den Einsatz des Terminals auskommen.
Abonnieren
Posts (Atom)
